<<< zurück | Kapitel 8: Ortssagen | weiter >>>

Wie Kirchhain seinen Namen bekam

  R. Scharnweber & O. Jungrichter: Sagen, Anekdoten und Schnurren aus dem Kreise Luckau, Berlin 1933

Kirchhain hat seinen Namen von einem alten Götzentempel, zu dem die umwohnenden heidnischen Wenden vielfach gewallfahret sind. Dann ist Karl der Große mit seinen Kriegern gekommen und hat den Götzendienst zerstört. Darauf haben die Deutschen mitten in dem großen Haine eine christliche Kirche gebaut. So heißt dieser Ort bis auf den heutigen Tag Kirchhain.

Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Lausitz